Aktuelles

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Die Eltern der Kombiklasse 1./2. sowie der 2. Klasse haben für die Kinder am Freitag nach den Herbstferien ein erstes gemeinsames Frühstück organisiert. Mit Getränken, Brezen, Müsli, Obst, Gemüse, Marmelade, Honig, Nutella, Wurst, Käse, Eiern mit Gesichtern u.v.m. wurden die beiden Klassen reichlich verwöhnt. Hierfür ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren! Es war eine sehr gesellige Runde und die Kinder hatten eine große Freude, so dass das gemeinsame Frühstück im Verlauf des Schuljahres weitere Male stattfinden sollte.

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Die Schüler der 8. und 9. Klasse begaben sich am 7. November 2023 auf eine eindrucksvolle Klassenfahrt in die KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Die Fahrt hatte das Ziel, den Jugendlichen einen tieferen Einblick in die Geschichte zu ermöglichen und das Bewusstsein für die Grausamkeiten der Vergangenheit zu schärfen.

Die Jugendlichen traten die Reise mit gemischten Gefühlen an, doch schon bei der Ankunft wurden sie von der ernsten Atmosphäre des Gedenkortes erfasst. Die Gedenkstätte Mauthausen, die während des Zweiten Weltkriegs ein Konzentrationslager war, steht heute als Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus.

Sachkundige Guides führten die beiden Klassen pädagogisch durch das Gelände, während sie Zeugnisse der Vergangenheit erkundeten. Die authentischen Überreste der KZ-Strukturen und die Gedenkstätten für die Opfer hinterließen bei den Schülern einen nachhaltigen Eindruck. „Als ich die Gaskammer gesehen habe hatte ich Tränen in den Augen. Der Raum war klein und so kalt und leer, wie in einem Horror Film. Bloß dass das hier wirklich passiert ist“, so Laura aus der 9. Klasse.

Während des Rundgangs hörten die Schüler beeindruckende Geschichten von ehemaligen Häftlingen und erfuhren mehr über das Leid, das in den Mauern von Mauthausen stattgefunden hat. Die Diskussionen und Fragen der Schüler zeugten von ihrem Interesse und ihrer Betroffenheit.

Die Klassenfahrt diente nicht nur der Wissensvermittlung, sondern auch der Förderung von Empathie und Toleranz. Die Schüler hatten im Anschluss die Gelegenheit zu reflektieren und ihre Gedanken und Emotionen zu teilen. Beeindruckend war für viele auch der „Raum der Namen“ (siehe Foto). Julia aus der 9. Klasse berichtet: „Wenn man so die ganzen Namen sieht, die im Raum der Namen sind, dann wird dir erst bewusst wie viele Leute eigentlich sterben mussten.“

Die Schüler kehrten nach dieser intensiven Erfahrung nach Hause zurück, nicht nur mit neuen Kenntnissen über die Vergangenheit, sondern auch mit einem tieferen Verständnis für die Werte von Toleranz und Menschlichkeit. „Es ist wichtig darüber nachzudenken, damit sich die damaligen Ereignisse niemals wieder wiederholen werden. Vielleicht stellt man sich beim Nachdenken auch die Frage wie es möglich sein konnte, dass Menschen so zu Unmenschen geworden sind“, schreibt Michael aus der 9. Klasse in seinem Tagebucheintrag.

Die Klassenfahrt in die KZ-Gedenkstätte Mauthausen wird zweifellos einen bleibenden Eindruck im Gedächtnis der Schülerinnen und Schüler hinterlassen.

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Die Barfuß-Bande ist zurück - und macht sich gleich wieder auf die Socken

Wurmannsquick. Solche Schultage gehören natürlich zu den Highlights eines jeden Schülers und haben wohl einen sehr langen positiven Nachgeschmack. Die Rede ist von einer Reise der Barfuß-Bande durch den bekannten Autoren Jörg Steinleitner mit der Vorgabe als studierender Germanist, Historiker, Journalist und Rechtsanwalt. Er schreibt reihenweise Kriminalromane und wertvolle ausgezeichnete Kinderhörbücher wie „Juni und der Honigdieb“, welches als Bayern2-Favorit ausgezeichnet wurde. „Die Barfuß-Bande“ und „die geklaute Oma“ waren ebenfalls nominiert für den Kinder-Hörbuchspreis HÖRkulino. Beim Erfinden der Geschichten für die Kinderbücher unterstützen ihn seine drei Kinder. Die Familie lebt in einem 200 Jahre alten Bauernhof am Riegsee im Blauen Land, wo Steinleitner seit 2020 auch Bürgermeister ist. Oberstes Ziel von Jörg Steinleitner ist es, Kinder für Bücher und fürs Leben zu begeistern. Diese Vorgabe war bei dem Autor in der Turnhalle von Wurmannsquick in jedem Ausdruck durch Leidenschaft und Können zu spüren. Die gut 200 Kinder aus den beiden Grundschulen hatte er von den ersten Sätzen an auf seiner Seite, die natürlich lautstark die Reise der Barfuß-Bande unterstützten. Der kabaretterfahrene Jörg Steinleitner las mit wechselnden Stimmen die spannendsten und lustigsten Stellen aus „Die Barfuß-Bande und „die Reise über alle Berge“. Dabei sitzt er nicht, sondern bewegt sich im ganzen Raum. Die Kinder und Lehrkräfte lauschen wie gebannt. Und im Hintergrund läuft passend das Bilderbuchkino mit Daniela Kohls („Lotta-Leben“) umwerfenden Illustrationen. Nach jeder Szene wartet ein kniffliges Detektivrätsel auf die Kinder. Wer die richtige Antwort weiß, bekommt eine Detektivrätselkarte. Wer am Ende die meisten Karten gesammelt hat, ist Meisterdetektiv und gewinnt einen Preis. Der Autor ließ zudem einen eigenen Barfuß-Banden-Song komponieren. Diesen wild-lustigen Rap singt er gemeinsam mit seinen Zuhörerinnen und Zuhörern und spielt dazu Akkordeon. Das Ziel ist es, ihn so gut zu können, dass am Ende die Wände wackeln und das war der Fall. Deutlich wurde bei der Lesung, dass Kinder im Leben auch Mut beweisen sollen, ohne abzudrehen. Ein spannender Kurzfilm über die Traktor-Entführung gab es schließlich zum Finale der – gedreht mit echten Kindern – zeigt, wie die Barfuß-Bande einem gefährlichen Holzfäller den Traktor stibitzt. Bei der Reise der Barfuß-Bande wurde deutlich, dass man bei einer Bandengründung keine ängstlichen Mitstreiter gebrauchen kann. So liegt ein großartiger Sommer mit vielen spannenden Fällen hinter der Barfuß-Bande. Doch nun soll das neueste Mitglied Taio die Bande verlassen. Das können die anderen Barfüße auf keinen Fall hinnehmen! Und so beschließen Corvin, Tanne, Ben und Kiki kurzerhand, mit Taio über alle Berge zu türmen. Gemeinsam wollen sie bis nach Italien radeln. Obwohl sie einen wasserdichten Plan ausgeheckt haben, um mögliche Verfolger abzuschütteln, wird es bald ganz schön spannend. Nicht nur schöne Momente begleiten sie dabei, besonders die kalten gruseligen Nächte am Lagerfeuer. Der Fund eines Geldkoffers in einem Stadel  löst zudem viel Diskussionen aus. Auf ihrer abenteuerlichen Reise schnüffelt ihnen außerdem eine Kartoffelchips mampfende Detektiv-Oma hinterher, sie flüchten vor einem pfeifenden Holzhacker und am Ende verfolgt sie sogar ein echter Polizei-Hubschrauber. Als sich ein Banden-Mitglied dann auch noch verletzt und ihr Unterschlupf im Wald von geheimnisvollen Besuchern entdeckt wird, steht der ganze Plan auf der Kippe. Ob die Bande ihr Ziel trotzdem erreichen wird, diese Frage stellte der Autor zum Schluss den Kindern, bevor entsprechender Applaus die Lesung beendete. Regelrecht wackelten die Wände der Turnhalle beim gemeinsamen gesungen Schlusslied. Denn das Finale des Buches sollten sich die Kinder dann selbst erlesen, in dem ihnen das Buch persönlich vom Autor und den Lehrkräften übergeben wurde. Abschließend bedankten sich beiden Schulleiter Manuel Hackner (Mitterskirchen) und Markus Bauer (Wurmannsquick) beim Autor für diesen besonderen Schultag für die Kinder und Lehrkräfte. (hm)

Fototexte- Hahn

Nummer 346-  348-   Der Autor ließ zudem einen eigenen Barfuß-Banden-Song komponieren. Diesen wild-lustigen Rap singt er gemeinsam mit seinen Zuhörerinnen und Zuhörern und spielt dazu Akkordeon. Auf dem Bild die Kinder aus Wurmannsquick.

Nummer 329- Nach der Lesung erfolgte die persönliche Übergabe des Buches wie hier an Mathilda.

Nummer 328- Sie waren die aufmerksamsten Zuhörer und sammelten die meisten Karten, nämlich zwölf an der Zahl: die erste Klasse aus Mitterskirchen zusammen mit Jörg Steinleitner.

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